Tipps für Eltern:

Über das Chaten von Jugendlichen oder Kindern herrschen die unterschiedlichsten Meinungen oder Ansichten. Auch die Thematik von pedofilen Subjekten welche im Chat Ihre "Opfer" suchen ist ein Thema das immer wieder durch alle Medien zu den kontroversesten Diskussionen führt.

Ausdrücklich möchte ich hierbei darauf hinweisen das die hier von mir gegebenen Hinweise und Tipps auschließlig meine eigene Einschätzung wiedergeben!!! Wie und wann ein Heranwachsender Geistig, Emotional wie auch in seiner Entwicklung dazu befähigt ist sich in einem Chatt zu betätigen, sollten die Eltern letztendlich aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen mit ihrem Kind immer selbst entscheiden, denn sie können ihr Kind schließlig am besten einschätzen...

Wann ein Jugendlicher fähig ist aktiv an einem Chat teil zu nehmen ist sicherlich völlig unterschiedlich von Kind zu Kind. Als Voraussetzung hierfür steht sicherlich ein persönliches Interesse des Kindes am Computer, dem Internet und dem Umgang damit.

Chaten ist sicherlich ein weit "Anspruchsvollerer" Umgang mit dem PC als die sonst "üblichen" Programme und Lernhilfen mit denen Kinder sonst an den Computer und das Internet herangeführt werden. Es setzt näturlich einen viel höheren Anspruch an die Fähigkeit mit dem Rechner und der Tastatur um zu gehen... Ein gutes Training für das flüssige Tippen an der Tastatur ist es somit woh allemahl... ;-)

Jeder der sich schon ein mal mit dem Chaten befaßt hat und bisher gedacht hat das er für seine Zwecke ganz gut Tippen kann, merkt hierbei (natürlich von Leuten abgesehen die beruflich sowieso den ganzen Tag an der Tastatur "hängen"... ), daß man hier schnell an seine persönlichen "Grenzen" stößt, sobald man in einem Chatt-Forum einmal versucht hat mit mehreren Leuten gleichzeitig zu reden, dabei mit dem Tippen hinterher zu kommen und gleichzeitig noch den Überblick über den derzeitigen Gesprächsstoff zu behalten... ;-)

Somit sind der Teilnahme an einem Chat den lieben Kleinen schon von vorherein ein paar Hürden in den Weg gelegt, denn zum Chatten gehört grundsätzlich eine schnelle Auffassungsgabe, die Fähigkeit schnell und flüssig zu Tippen sowie das Talent mehreren Gesprächen gleichzeitig folgen zu können.

Sobald ein Jugendlicher diese Hürden aber einmal genommen hat und immer noch Spass an dem Chatten an sich hat, kann sich das ganze schnell zu einem Intensiven verbingen von Freizeit im Chat führen, den es setzt einen wachen Geist und der Freude an interaktiver Kommunikation voraus. Hierbei ein vernünfiges Maß zu finden sollten die Eltern in jedem Falle selbst entscheiden und und auch hier dem Jugendlichen Chatter zu einem "gesunden" Umgang mit seinem Freizeitvergügen und sonstigen Plichten und Aufgaben anleiten. Ein unausgewogener Umgang und gewisse "Regeln" sind hier wohl wie in der sonstigen Erziehung auch das Maß der Dinge und sicherlich angebracht.

Die Eltern welch sicherlich zum Teil berechtigte Angst haben das die lieben Kleinen in einem Chatt irgendwelchen "kranken Subjekten" in die Hände fallen, möchte ich hierbei wie auch allen anderen Eltern dessen Kinder sich mit dem Chatten befassen die diversen "Messenger", welche von verschiedensten Online-Diensten angeboten werden ans Herz legen. Bei diesen Messengern kann man relativ einfach den Benutzerkreis der mit den Jugendlichen kommunizieren "darf" einschränken, da "fremde" Nutzer hier sehr leich ausgeschlossen werden können. Somit können die Kids relativ sicher mit einigen ausgewählten Freunden kommunizieren, welche von den Eltern als "in Ordnung" eingestuft worden sind. Ein positiver Nebeneffekt hierbei ist sicherlich auch das bei dem dann relativ eingeschrenktem Nutzerkreis keine so hohen Ansprüchen an das flüssige Tippen gestellt werden. Ihre Chat interessierten Kinder können somit mit ein paar Freunden in aller ruhe "üben" und so einen flüssigen Umgang mit dem PC und der Tastatur erlernen. Insbesondere einige bei diesen Messengern verbreiteten "extra Features" werden hierbei den Anklang bei den Kindern finden. Hierbei seinen die Möglichkeiten des Austausches von anniemierten "Smilies", Webcam-Funktionen, das Austauschen von Bilden und Dateien, sowie die Integration eines "Sprach-Chats" über das Internet besonders als Interessant hervor zu heben. Für den Bezug dieser Messenger habe ich in der Rubrik "Links" für die gebräuchlichsten Messenger jeweils eine Download-Link zur Verfügung gestellt. Insbesondere der Messenger von Yahoo ist hierbei besonders "verspielt" und wird dadurch sicherlich den Anklang ihrer Kinder finden.

Abschließend bleibt zu sagen: wie auch immer ihre Einstellung zum Chatten auch geprägt seien mag, diese intermediale Kommunikationsform hat, wie so vieles, faszienierende und geradezu fesselnde Gesichtspunkte, sowie auch gewisse Risiken und bedeklichen Seiten. Wie auch immer sie ihre Kinder in ihrem Interesse unterstützen oder auch bremsen es ist bei allen auch beim Chatten wohl ein gesundes Mittelmaß von Nöten. Mit der Erfahrung die sie mit ihren Kindern haben sollten sie selbst wissen in wie weit sie dem Nachwuchs frei Hand lassen oder aber das Interesse in geregelte Bahnen lenken oder auch völlig ausbremsen...

Das Internet ist ein relativ Junges Medium und bringt aus diesem Grunde natürlich auch die allemeinen Vorbehalt gegenüber dem "neuen" mit sich... Seien sie einfach "offen" und gleichzeitig "wachsam" um ein Abgleiten in ein nicht gewüschtes Extrem zu vermeiden... Wer weiß... ;-) Vielleicht weckt die kindliche Neugier ihrer Sprößlinge ja auch bei ihnen eine gewisse Faszination und sie hängen selbst unvermittelt im Chat... ;-)